Weiterbildung in systemischer Psychotherapie für approbierte Psychotherapeut*innen

An den Infoabenden erhalten Sie von Sabrina Courtial als Weiterbildungsbefugte und Cordula Meyer-Erben alles Wissenswerte über unsere Weiterbildung und wir beantworten gerne alle Ihre Fragen.

Infoabende

Dienstag, 13. Juli. 2021 online 19:00 Uhr

Montag, 08. November 2021 um 19 Uhr im istob-Zentrum, Brahmsstr. 32, 81677 München

Bitte melden Sie sich bei Interesse unter inof@asysth.de an.

 

Hier finden Sie das ausführliche Curriculum und das Anmeldeformular zum Herunterladen.

 

Weiterbildung in systemischer Therapie

Weiterbildung in systemimscher Therapie – Aufbau

Einführung

Das AsysTh-Ausbildungsinstitut ist eine Tochtergesellschaft des istob-Zentrum für Systemische Therapie, Supervision und Beratung e.V. in München. Wir kooperieren mit weiteren systemischen Instituten in München, die ebenfalls in ihrer Tradition auf eine über 30-jährige Entwicklung und ein reiches Spektrum an Wissen und Erfahrung zurückblicken.

Wir lehren Theorie und Praxis systemisch-konstruktivistischer Haltungen und Methoden für unterschiedliche psychosoziale Arbeitsfelder. In unserer Weiterbildung „Systemische Psychotherapie“ bilden wir approbierte Psychotherapeut*innen aus, die in selbständiger Praxis oder angestellt als Mitarbeiter*innen klinischer oder sozialer Institutionen Therapieprozesse gestalten.

Wir vermitteln systemische, psychotherapeutische Kompetenz durch

  • Feldkompetenz und Vielfalt unseres Referenten*innen: Wir kennen die Herausforderungen der psychotherapeutischen Praxis und inspirieren durch unsere methodische Vielfalt die Teilnehmenden ihren eigenen Stil zu finden.
  • Theoretische Fundierung: Wir vermitteln theoretische Grundlagen so, dass sie verständlich und für die jeweiligen Schwerpunkte der Psychotherapie unserer Teilnehmenden als Basis ihres Handelns gewinnbringend sind.
  • Abwechslungsreiche Didaktik und Prozessorientierung: Jede Gruppe ist individuell, jedes Seminar ist anders. Wir nutzen die Ressourcen unserer Teilnehmenden und beziehen ihre Erfahrungen in den Seminarprozess ein.

Systemisch: Alles was geschieht, findet in Wechselwirkung statt. Der Fokus von Psychotherapie liegt somit nicht ausschließlich auf dem Individuum, sondern auf den Beziehungen zwischen den Personen, in deren jeweiligen Kontexten und im innerpsychischen Geschehen von unterschiedlichen Anteilen. Dies führt zu völlig neuen Fragen und Ideen.

Konstruktivistisch: Jeder Mensch und jedes soziale System beobachtet die ‘Wirklichkeit‘ nach eigenen, für sich selbst relevanten Kriterien. Somit gibt es keine „objektive Wahrheit“. Psychotherapeut*innen kennen die „Wirklichkeit“ ihrer Patient*innen nicht besser als diese selbst. Diese „Haltung des Nicht-Wissens“ regt Patient*innen an, eine eigene, neue Wirklichkeit zu konstruieren.

Lösungsorientiert: Lösungsorientierung fokussiert darauf, was (bereits) funktioniert, was eine wünschenswerte Zukunft ist und was hierfür im eigenen Einflussbereich liegt. Das bringt Menschen und soziale Systeme dazu, sich in die von ihnen gewünschte Richtung zu entwickeln.

Ressourcenorientiert: Jeder Mensch und jedes soziale System besitzen eine       unermessliche Vielzahl an Ressourcen, Fähigkeiten und Potentialen: einen inneren Schatz. In herausfordernden Situationen und bei psychischen Erkrankungen kann es dazu kommen, den Zugang zu diesen Ressourcen zu verlieren. Es entsteht ein „Problem“, ein Symptom, eine Erkrankung. Systemische Psychotherapeut*innen denken und handeln in Dynamiken – mit Wertschätzung, überraschenden Fragen und einem Blick für Wechselwirkungen. Sie unterstützen Patient*innen bei der Schatzsuche und der Wiederentdeckung ihres inneren Kompasses, also dabei, eigene, individuell passende Lösungen zu (er)finden.

Die hier vorgestellte berufsbegleitende Weiterbildung Systemische Psychotherapie ist so konzipiert, dass Theorie und Praxis in enger Wechselwirkung vermittelt werden. Die konkreten beruflichen Erfahrungen in den Praxisfeldern der Teilnehmenden werden laufend aktiv in die Weiterbildung mit einbezogen.

Sie stattet die Teilnehmenden mit systemischen Handlungsmodellen, Methoden und fundierten professionellen Systemkompetenzen für die psychothera-peutische Arbeit mit den unterschiedlichen psychischen, psychosoma-tischen Erkrankungen sowie Begleit- und Folgeerscheinungen körperlicher Erkrankungen aus.

In den Seminaren achten wir auf eine kooperative und humorvolle Atmosphäre, in der ein Klima des Lernens und des persönlichen Wachsens in der professionellen Rolle ermöglicht wird.

Was wir unter Systemischer Psychotherapie verstehen

Unter Systemischer Psychotherapie verstehen wir eine spezielle Form von psychotherapeutischen Prozessen, die in unterschiedlichen Settings, z.B. Einzel-, Familien- und Angehörigengespräche Anwendung findet.

Systemische Methoden und Haltungen werden aus der Praxis für die Praxis gelehrt. Sie stammen aus der Systemischen Familientherapie (z.B. Paul Watzlawick, Virginia Satir, Karl Tomm, Mailänder Schule: Skulpturarbeit, reflexive und zirkuläre Fragetechniken, Externalisierungen) sowie aus der lösungsfokussierten Kurzzeittherapie nach Steve de Shazer und Insoo Kim Berg. Daneben werden Embodiment-Ansätze, Methoden aus der Körpertherapie und aus dem hypno-systemischen Ansatz nach Gunther Schmidt vermittelt.

Unterschiedliche Entwicklungen der Systemtheorie bilden hierbei den theoretischen Rahmen.

Ziel und Zielgruppe

Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist die Approbation als Psychotherapeutin/Psychotherapeut bzw. als Kinder- und Jugendpsychotherapeutin / Kinder- und Jugendpsychotherapeut in einem anderen Verfahren, Verhaltens-therapie, Tiefenpsychologie oder Analyse.

Das Ziel der Weiterbildung ist

  • die Erlangung der Berechtigung zur Führung der Zusatzbezeichnung „Systemische Therapie“ nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeiten und Weiterbildungsinhalte sowie nach Bestehen der vorgeschriebenen Prüfung.
  • im systemischen Verfahren sichere Behandlungskompetenz zu erlangen.

Die Teilnehmenden lernen und entwickeln in dieser Weiterbildung vertieft und mit ausreichend Zeit für den eigenen Lernprozess Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die für die systemische Behandlung von Patient*innen erforderlich sind. Insbesondere

  • störungsspezifisches Wissen in der systemischen Therapie anwenden zu können.
  • Wissen und Verständnis in der Gestaltung von Systemischen Psychotherapie-prozessen sowie der konkreten Umsetzung der einzelnen Phasen: Diagnostik, Planung, Durchführung, Abschluss, Auswertung, Dokumentation und Evaluation.
  • Unterschiedliche therapeutische Settings wie Einzel-, Gruppen-, Familien- und Angehörigengespräche zu planen und kompetent zu gestalten.
  • Haltungen, Methoden und theoretische Hintergründe für das eigene professionelle Handeln zu beherrschen.
  • Ein individuelles Rollenverständnis als Systemische Psychotherapeut*in inner-halb klinischer Praxis, psychosozialer Dienste oder für die eigene psycho-therapeutische Praxis zu entwickeln.

Curriculum Systemische Psychotherapie

Die Weiterbildung im Vertiefungsfach „Systemischer Psychotherapie“ umfasst insgesamt 755 Stunden. Sie findet in der geschlossenen Weiterbildungsgruppe mit höchstens 15 Teilnehmenden statt und umfasst Theorie, Selbsterfahrung, praktische Weiterbildung (Behandlungsstunden), Supervisionen, 5 Dokumenta-tionen von Behandlungsfällen, Intervisionen und Literaturstudium.

Die inhaltlichen Seminare, Selbsterfahrungsseminare und die Supervisionstage werden von unserem Team aus erfahrenen Lehrenden und psychotherapeutischen Supervisor*innen durchgeführt. Aus unterschiedlichen psychosozialen Feldern kommend vermitteln sie ihre unterschiedlichen Stile des systemischen Arbeitens und geben so Anregungen, den eigenen Therapiestil zu entwickeln.

Theoretische Weiterbildung

Die theoretische Weiterbildung umfasst 260 Stunden (30 Seminartage) und findet in Form von 8 dreitägigen, einem viertägigem und einem zweitägigen Seminaren in einem Zeitraum von ca. zwei Jahren statt. Die Arbeitszeiten sind am ersten Tag von 10:00 – 18:00 Uhr, am zweiten von 09:30 – 18:00 Uhr und am letzten Tag von 09:30 – 17:00 Uhr.

Die inhaltlichen Seminare bauen aufeinander auf. Die systemischen Theorien als Grundlage des psychotherapeutischen Handelns werden anschaulich und konkret vermittelt. Die systemischen Haltungen und Methoden werden praxisnah und transparent demonstriert und die Teilnehmenden haben im Anschluss die Möglichkeit, die vorgestellten Methoden selbst praktisch einzuüben. In den Reflexionen über die Übungen werden die Teilnehmenden zum Transfer in den eigenen beruflichen Alltag angeregt.

Systemisches Basiswissen (60 Stunden):

  • Wissenschaftstheoretische und epistemologische Positionen, Systemwissen-schaftliche Grundlagen, Kybernetik 2. Ordnung, Synergetik, Autopoiesis, Chaostheorie, Theorie sozialer Systeme, Konstruktivismus
  • Geschichte der Familientherapie/Systemischen Therapie, familientherapeutische /systemische Schulen/Ansätze, Schnittstellen zu anderen therapeutischen Richtungen
  • zirkuläre Perspektive, strukturelle Perspektive, lösungs- und ressourcenorien-tierte Perspektive, strategische Perspektive, mehrgenerationale Perspektive, narrative Perspektive, wachstumsorientierte, erlebnisaktivierende Perspektive, dialogische Perspektive
  • Einbeziehung von gesellschaftlichen und institutionellen Kontexten

 Systemische Diagnostik (20 Stunden):

  • Systemische Modelle für die Beschreibung und Erklärung psychischer, psychosomatischer und körperlicher Störungen und Symptome, von Konflikten und Problemen, von kommunikativen Mustern, Beziehungsstrukturen, Verarbeitungs- und Bewältigungsformen, Ressourcen und Lösungskompetenzen
  • Risiko- und Schutzfaktoren
  • Indikationen und Kontraindikationen

Therapeutischer Kontrakt (20 Stunden):

  • Therapeutische Grundhaltung: Allparteilichkeit, engagierte Neutralität, Zirkularität, Neugier/empathisches Interesse, Wertschätzung/Respekt
  • Gestaltung von Therapiekontext und -prozess: Indikations- und Kontextklärung, Aufbau, Entwicklung, Beendigung einer therapeutischen Beziehung, Kooperation mit Patientinnen, deren Angehörigen sowie mit anderen relevanten Akteurinnen im sozialen Kontext der Patientin, Anerkennung und Förderung der systemeigenen Ressourcen der Patientin, Reflexion der Rolle als Therapeutin und des Arbeitskontextes

Systemische Methodik (140 Stunden):

Vermittlung und Training systemischer Methoden und Techniken, die auf den theoretischen Grundannahmen der Systemischen Therapie beruhen:

  • Techniken auf der Grundlage zirkulärer Methoden:
    • Zirkuläres Interviewen/zirkuläres Fragen
    • Hypothesenbildung
    • Allparteilichkeit/engagierte Neutralität
    • Abschlusskommentar/Schlussintervention
  • Techniken auf der Grundlage struktureller Methoden:
    • Joining zum Aufbau einer therapeutischen Beziehung
    • Strukturanalyse
    • Umstrukturieren/Verändern von Koalitionen und Grenzen
    • Erstellen von Zielhierarchien
    • Hausaufgaben
  • Techniken auf der Grundlage lösungsorientierter Methoden:
    • Hypothetische und zukunftsorientierte Fragen
    • Ausnahme- und Bewältigungsfragen
    • Skalierungen
  • Techniken auf der Grundlage strategischer Methoden:
    • Positive Umdeutungen/Reframing
    • Symptomverschreibungen
  • Techniken auf der Grundlage mehrgenerationaler Methoden:
    • Genogramm
    • Photogramm
  • Techniken auf der Grundlage narrativer Methoden:
    • Dekonstruktion leiderzeugender Geschichten
    • Externalisierungen
    • Inneres Parlament
    • Therapeutische Briefe
  • Techniken auf der Grundlage erlebnisaktivierender Methoden:
    • Genogramm
    • Familienskulptur
    • Familienrekonstruktion
  • Techniken auf der Grundlage dialogischer Methoden:
    • Reflecting Team
    • Open Dialog
    • Methoden und Techniken in unterschiedlichen Settings und Kontexten: Einzel-, Paar-, Familientherapie, Arbeit mit spezifischen Familiensystemen, Aufsuchende Familientherapie (AFT), Mehrfamilientherapie (MFT), Systemische Therapie bei Trennung und Scheidung, Systemische Therapie zwischen Freiwilligkeit und Zwang, Arbeit in Familien mit Gewalterfahrung, Traumaarbeit in der Systemischen Therapie
    • Spezifische Methoden und Techniken in der systemischen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie: z. B. bei Fütter-, Schlaf- und Schreistörungen, Entwicklungsstörungen, depressiven Störungen, Angst- und Zwangsstörungen, Aufmerksamkeitsdefizit, Dissozialität, Delinquenz, Gewalt, Sucht
    • Spezifische Methoden und Techniken in der Systemischen Therapie von Erwachsenen: z. B. bei Schizophrenie und schizoaffektiven Psychosen, Depression, Angst- und Zwangsstörungen, somatoformen Störungen, Posttraumatische Belastungsstörungen, Borderline-Syndrom

Praktische Weiterbildung

Die Behandlungsstunden können an der AsysTh-Institutsambulanz geleistet werden. Die Teilnehmenden erhalten hier 50 % aus der Erstattung von den Krankenkassen.

In Absprache ist es auch möglich, Teile der Stunden an Kliniken oder Praxen zu leisten, in denen psychotherapeutische bzw. kinder- und jugendpsychothera-peutische Behandlungen geleistet werden.

  • Psychiatrie-Klinik oder Praxis
  • Psychosomatik Klinik
  • Kinder- und Jugendpsychiatrischer Klinik
  • Kinder- und Jugendpsychiatrischer psychosomatischer Klinik
  • In eigener psychotherapeutischer Praxis mit Kassenzulassung

Mit Hilfe der Praktischen Weiterbildung und der dokumentierten Praxis wird das systemische Denken, die Haltungen und das methodische Vorgehen vertiefend geübt und beschrieben.

Selbsterfahrung

Die Selbsterfahrung beinhaltet 100 Stunden in der geschlossenen Weiterbildungs-gruppe und wird in Form von zwei viertägigen und zwei dreitägigen Seminaren in einem Seminarhaus in der Nähe von München durchgeführt. Wir messen der Selbsterfahrung im Rahmen der Weiterbildung einen großen Stellenwert bei, da wir davon ausgehen, dass die eigene Person das wesentliche Instrument psychotherapeutischen Handelns darstellt. Der geschützte Rahmen und die wohltuende Atmosphäre laden zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der eigenen Person ein. Die Unterkunft und Vollpension kostet pro Seminar ca. 400,- bis 450.- € und wird vor Ort von den Teilnehmer*innen selbst bezahlt.

Die Selbsterfahrungsseminare bieten die Möglichkeit, die eigene Person als wichtiges „Werkzeug“ therapeutischer Arbeit in ihren Verhaltens-, Denk- und Gefühls-Mustern und in ihrem Einfluss auf die eigene professionelle Tätigkeit unter einem systemischen Blickwinkel zu reflektieren und weitere persönliche und professionelle Entwicklungsperspektiven zu erarbeiten. Dies geschieht mit Hilfe einer Familienrekonstruktion und weiterer analoger Methoden.

Unsere Vorgehensweise stimmen wir prozessorientiert mit den Teilnehmenden ab und achten auf eine förderliche Lernkultur. Wichtig sind uns Neugierde, Spaß am Lernen und Begeisterung für neue Erkenntnisse.

Supervision

Im Rahmen der praktischen Weiterbildung sind mindestens 75 Supervisionsstunden in der Weiterbildungsgruppe zu absolvieren. Die Supervisionen werden zum einen von den AsysTh-Lehrsupervisor*innen durchgeführt.

Während der Weiterbildung sind zwei Arbeitssitzungen (Live, per Video oder Audio) in der Supervision vorzustellen.

In den Supervisionen lernen die Teilnehmenden Diagnosen und systemisch-fundierte Anträge für die KV zu stellen. Sie haben außerdem die Möglichkeit ihre eigene psychotherapeutische Arbeit zu hinterfragen und Anregungen für die Weiter-entwicklung ihres systemischen Vorgehens zu erhalten. Dabei wird von den Supervisor*innen der Fokus auf die Verzahnung des bereits Erlernten und deren Anwendung in der Praxis gelegt. An den Supervisionstagen muss außerdem jede/jeder Teilnehmer*in mindestens zwei Therapiesitzungen live, per Video oder Audio einbringen.

Intervision

Ziel ist, dass der Weiterbildungsteilnehmer die Erfahrung macht, selbstorganisiert eigene therapeutische Kompetenzressourcen und jene von Kollegen zu mobilisieren.

Prüfung

Die mündliche Prüfung bei der PTK Bayern besteht aus einer halbstündigen zweistündigen Gruppenprüfung von bis zu vier Personen.

Die Zulassung zur mündlichen Prüfung wird durch die Kammer erteilt, wenn die inhaltlichen und zeitlichen Weiterbildungsanforderungen durch Zeugnisse und Nachweise belegt sind.

Die Kammer setzt im Einvernehmen mit der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses den Termin der mündlichen Prüfung fest. Die Antragstellerin wird zu dem festgesetzten Termin mit einer Frist von mindestens zwei Wochen eingeladen.

Die Prüfung ist mündlich und soll für jede Antragstellerin 30 bis 45 Minuten dauern.

Die während der Weiterbildung erworbenen, eingehenden und besonderen Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten werden in einem Fachgespräch durch den Prüfungsausschuss geprüft (Siehe Weiterbildungsordnung der PTK Bayern, §11).

Arbeietszeiten

Die thematischen Seminare finden in den Räumen des AsysTh-Ausbildungsinstituts statt.

Die Arbeitszeiten dauern jeweils

  • am ersten Tag (Donnerstag)             von 10.00 – 18.00 Uhr,
  • am zweiten Tag (Freitag)                   von 09.30 – 18.00 Uhr
  • und am letzten Tag (Samstag)          von 09.30 – 17.00 Uhr

Die drei Selbstreflexionsseminare finden in Tagungshäusern im ländlichen Raum statt. Sie beginnen jeweils Donnerstag, 10.30 Uhr und dauern bis Sonntag, 15 Uhr.

Die Supervisionstage finden an Orten statt, die mit den Teilnehmer*innen vereinbart werden. Bevorzugt werden die jeweiligen Arbeitsstätten der Teilnehmer*innen im Großraum München. Supervisionstage finden jeweils am Samstag von 10 – 18 Uhr statt.

Kosten

Kosten für alle Seminare inklusive Supervisionstage:

  • € 8.990,- bei Anmeldung bis 09.August 2021
  • € 9.300,- bei Anmeldung ab 10. August 2021

Sie haben die Möglichkeit, die Gebühren entweder auf einmal oder in drei Raten zu bezahlen. Wenn Sie in Raten zahlen, dann erfolgen die weiteren Ratenzahlungen mit Zugang der Rechnung, zum 15.01.2023 und 15.01.2024.

Zusätzliche Kosten fallen für Übernachtung, Verpflegung und Tagungspauschale bei den Selbsterfahrungs-seminaren an (je Seminarblock derzeit ca. 400 – 450€) und – falls gewünscht – für die Beantragung des Zertifikats der Systemischen Gesellschaft (ca. 180,-€).

Für Ihre Anmeldung verwenden Sie bitte die nachfolgenden Anmeldeformulare ab Seite 12 dieses Curriculum und übersenden Sie uns diese per Post oder E-Mail. Wir werden Ihnen umgehend eine Bestätigung über den Eingang Ihrer Anmeldung zukommen lassen. Spätestens 10 Geschäftstage nach Eingang ihrer vollständigen Anmeldung erhalten Sie eine Mitteilung, ob Sie an der Weiterbildung teilnehmen können, sowie unsere „Besondere Teilnahmebedingungen“ für Weiterbildungen, die Sie uns bitte bis spätestens 4 Wochen vor Beginn der Weiterbildung unterzeichnet zurücksenden. Die Gebühren für die Weiterbildung sind mit Zugang der Rechnung (ca. drei Wochen vor Beginn der Weiterbildung) zur Zahlung fällig.

Ergänzend gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die auf http://asysth.de/agb für Sie abrufbar sind, sowie unsere „Besonderen Teilnahmebedingungen für Weiterbildungen“.

Formular für die Anmeldung